Resveratrol gehört zu der großen Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, speziell zu den Polyphenolen.
Größere Mengen Resveratrol sind vor allem in der Schale von roten Trauben, Erdnüssen und im Japanischen Staudenknöterich (Polygonum japonica, Polygonum cuspidatum oder Fallopia japonica) enthalten. Für den Einsatz in Nahrungsergänzungsmitteln wird es meist aus Traubenschalen und -kernen oder dem Japanischen Staudenknöterich gewonnen. Auch mit Hilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen kann Resveratrol hergestellt werden.
Seit Juli 2016 ist das synthetisch hergestellte Trans-Resveratrol aus japanischem Stauden-Knöterich (Fallopia japonica) oder mikrobiell produziert als neuartige Lebensmittelzutat zugelassen, allerdings ausschließlich in Nahrungsergänzungsmitteln für Erwachsene als Tabletten oder Kapseln in einer Dosis von höchstens 150 Milligramm pro Tag.
Nahrungsergänzungsmittel, die Trans-Resveratrol enthalten, müssen einen Hinweis tragen, dass das Erzeugnis bei der Einnahme von Arzneimitteln nur unter ärztlicher Aufsicht verzehrt werden sollte.
Quellen:
Memorial Sloan Kettering Cancer Centrum: Resveratrol ( abgerufen am 04.06.2024)
EFSA opinion on the safety of synthetic resveratrol vom 12.01.2016 (abgerufen am 04.06.2024)